Atelier :  Landauer Straße 6      67346 Speyer

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2016-3  Die glueckliche Kraehe-Detail-1550x600

Days in your Life

2005-21 Portraet Ch R, 500x40

Good Times Bad Times

1990-06 Grenzziehung 6-90, 500x40

Communication Breakdown

2003-01 Das undurchsichtige Laecheln, 2003, 500x41

Just like Women and Men

2001-02 Odaliske vor Blau, 500x41

Sittin’ in the Room

2011-02 Der Rhythmus des Lichts, 2011, 405x40

Paint it Blind

2005-12 Blaue Trauben, 500x41

River Deep Mountain High

2000-13 Dune near Spire in a June Evening, 500x41

Like a Rolling Stone

1992-08 Felsen V 7-92,500x40

Waiting for the Sun

1988-08 Im Treppenhaus, 250x40

Blinded by the Light

2006-06 Speyer am Abend I, 01-405x40

Animal Magnetism

2008-03 Reinhard Ader, Deja-vu, 405x40

2003-01 Das undurchsichtige Laecheln, Detail200x150

2005-05 All is pretty150x200

2006-04 The grand Garden Party150x200

Licht & Schatten 2003

Sinn-los 2005

Filzfabrik 2006

2012-01 Mit 7 Siegeln 250x180

2011 Fremdenzimmer150x200

2015 Fruehstueck im Freien150x200

Stilbruch 2009

Fremdenzimmer 2011

Kontrovers, 2015

1949

geb. in Kaiserslautern

1970 - 75

Kassel, Hochschule für Bildende Künste

1977 - 86

Dannstadt, Keramikatelier

1986 - 97

Atelier in Mannheim

seit 1986

Mitgliedschaft im BBK Rheinland-Pfalz

seit 1988

Mitgliedschaft im Künstlerbund Speyer

seit 1998

Atelier in Speyer

 

 

 

Auszeichnungen

1990

Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer, (1.Preis)

1990

Neustadt, Kunstwettbewerb der Bayer. 
Versicherungsanstalt: "Feuer", (1.  Preis)

 

 

 

Öffentliche Aufträge

1980

Dannstadt, Rathaus Sitzungssaal, "Kommunikation"

1986

Schauernheim, "Sagenbrunnen"

2017

Berlin, Galerie für Zeitgenöss. Kunst, “Abstrakte und figurative Malerei”

 

Karlsruhe, Sparkasse, Teilnahme am Kunstpreis “Mord im Museum”

2016

Karlsruhe, BBK, “auswärts2”

2015

Speyer, Galerie im Musenhof: “Kunst kontrovers” (mit Margarete Stern)

2014

Speyer, Kunstverein und Städt. Galerie “30 Jahre Künstlerbund”

2013

Neustadt/W, 6. OpenAir Kulturportal Haardter Schloss

2011

Speyer, “Villa Körbling - Kunstprojekt Künstlerbund Speyer”

2011

Hockenheim, Kunstverein “Künstlerinnen und Künstler der Metropolregion+”

2010

Berlin, Landesvertretung Rheinland-Pfalz “Megilla”

2009

Speyer, Kunstverein “Ader/Desuki/Fouquet”

2009

Trier / Germersheim, “BBK Jubiläumsausstellung 2009 >60”

2008

Speyer, ehem. St. Guido “Megilla”, deutsch-israel. Kunstprojekt

2006

Speyer, Filzfabrik „Kunst in der Filzfabrik“

2005

Speyer, Künstlerhaus, „Sinn-los“

2003

Lingenfeld, Kunstverein „Licht & Schatten“

2001

Wörth, Altes Rathaus „Menschenbilder und Seelenlandschaften” (mit M. Stern)

1999

Speyer, Normand Kaserne „Konvers“

1996

Frankfurt, BBK-Galerie „11 Künstler aus Rheinland-Pfalz“

1996

Speyer, “Multi-Media-Turm”

1995

Mainz, Staatskanzlei “Transatlantik - Nachbar Amerika”

1992

Mannheim, Rhein-Neckar-Halle „Expo '92“

1991

Berlin, Galerie am Lützowplatz "Transporte"

1991

Speyer, Kunstverein „Reinhard Ader – Purrmann-Preisträger 1990“

1990

Neustadt, Kunstverein Villa Böhm „Reinhard Ader und Manfred Weihe“

1990

Neustadt-Mußbach, Herrenhof "Künstler gegen Tiefflug"

1989

Speyer, Kunstverein “Reinhard Ader und Manfred Weihe”

1987

Landau, Kunstverein „Lektion der Stille“

● Bayerische Landesbrand-Versicherungsanstalt

● Bezirksverband Pfalz

● Kreis Südliche Weinstraße

● Kunstverein Lingenfeld

● Kuratorium für Kunst- und Denkmalpflege Rh.-Pfalz

● Landkreis Ludwigshafen

● Land Rheinland-Pfalz

● Sparkasse Vorderpfalz

● Stadt Speyer

● Volksbank Kur- und Rheinpfalz

2004 In Bewegung

1986 Die rote Liege

1991 Die Treppe

2002 Am Fenster

1996 Beobachtung

1986 Wegen Ueberfuellung geschlossen

1987 Die Begruessung

2008 Winds of Change

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2016-3  Die glueckliche Kraehe-300x400

 

Realität ist Zufall.

Die Wirklichkeit des Malens ist eine Annäherung an die zufallsbedingte Realität. Es ist eine Illusion, die scheinbar dargestellte Realität für das zu halten, was sie vorgibt, zu sein.

Realität ist dialektisch.

Die Wahrnehmung von Realität konfrontiert das Ich mit der Außenwelt.

Bildrealitäten sind vergleichbar mit der Sprache der Träume, die sich wiedererkennbarer Gegenstände bedienen, um dem Träumer Bewusstseinsinhalte zu vermitteln. Erst durch den alogischen Zusammenhang von Wirklichkeitskonfrontationen wird Bewusstsein sensibilisiert für die Wahrnehmung hinter der Fassade der Illusion.

Zeit zerfrisst Realität.

Wahr-Nehmung und Realität haben immer nur zeitliche Gültigkeit. Wirklichkeit muss fortwährend revidiert, überarbeitet, neu gedacht werden, ist in einem ständigen individuellen Erfahrungsprozess verwoben und legitimiert daraus ihre Autorität.

Zufall ist Realität.

 

„ ... Aders Bilder suchen die Antwort in einem Brückenschlag zwischen einer realistischen und konzeptuellen Malerei, indem sie eine realistische Wiedergabe behaupten und zugleich zurücknehmen. Listig betreiben sie die Aufhebung des Realismus mit den Mitteln mimetischer Darstellung … Sie hinterfragen gewohnheitsmäßig eingespielte Formen der Repräsentation.

... Das Bild wird zu einer Kulissenwelt, der Betrachter wird zurückgeworfen auf die Anschauung und die Bewegungen, mit denen sein Blick das Bild konstituiert. Erst der Blick belebt die Innenräume, erst er schreibt das Drama, das in diesen Kulissen spielt. Und in diesen … Räumen spielt sich das Raum-Drama der Kunstgeschichte ab.

… Ohne Zitieren gibt es keine menschliche Geschichte, es signalisiert, dass alles Neue nur als Vergangenes oder alles Vergangene nur als Neues wirksam werden kann. Das wahre, weil lebendige Zitat sieht im Vergangenen nichts Unberührbares, Abgeschlossenes, es zitiert gerade deshalb, weil es die Unabgeschlossenheit des Vergangenen erkannt hat und die Vergangenheit offen halten will, über die Gegenwart in die Zukunft hinein …

Auszüge aus Werner Marx‘ Laudatio 2003 (Werner Marx, Städtische Kunsthalle Mannheim)